Am vergangenen Wochenende wurde das Nationenpreisfinale der League of Nations im spanischen Barcelona ausgetragen. Die deutschen Farben vertraten – neben Sophie Hinners und Jörne Sprehe – Marcus Ehning und Richard Vogel, jeweils im Sattel von Holsteinern.
Mit zwei fehlerfreien Runden, die auch einen Stilpreis verdient gehabt hätten, spielten Marcus Ehning und sein WM-Pferd Coolio v. Casalito-Quidam de Revel (Martina Wirtz, Hohenzieritz), Stamm 2067, ihre ganze Klasse aus.

Coolio v. Casalito
Durch einen leichten Abwurf im zweiten Umlauf von Richard Vogel und seinem Cloudio v. Casall-Cassini II (Heike Arendt, Sollwitt), Stamm 5889, – dem erfolgreichsten Pferd der gesamten LLN-Serie – wurde allerdings ein Stechen gegen die Brasilianer erforderlich. „Leider habe ich ihn in der zweiten Runde ein bisschen im Stich gelassen – ich war bei einem Oxer zu weit entfernt, und er hat die hintere Stange berührt“, nahm Richard Vogel den Fehler auf sich. Im entscheidenden Stechen blieben dann alle Stangen bei Vogel und Cloudio liegen – Sieg für Deutschland!
Der zweite Platz ging schließlich an die Brasilianer. Und auch in diesem Team war ein Pferd aus dem Land zwischen den Meeren, das doppelnull sprang: Cashpaid J&F v. Casall-Chicago (Hans-Hermann Gempf, Stelle) und João Victor Castro Aguiar Gomes de Lima.
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Fotos: FEI/Lejano de Koster