Neun Paare qualifizierten sich für das Stechen um den Sieg bei den sechsjährigen Springpferden. Mit einer fehlerfreien Runde in 36,27 Sekunden sicherte sich der Holsteiner Wallach Cincinnati v. Comme il faut-Cardento (Michael Eitel), Stamm 2666, unter Sophie Hinners den Titel des Bundeschampions.
Cincinnati, der neue Bundeschampion der sechsjährigen Springpferde, war überlegener Sieger in der Springprüfung der Klasse M**. Und das, obwohl ihn nach den Qualifikationen, die er solide im Mittelfeld absolvierte, nur die Wenigsten auf dem Zettel gehabt haben dürften.
In 36,27 Sekunden absolvierte der Holsteiner als zweiter Starter im Stechen den Parcours. Keines der nachfolgenden sieben Paare konnte diese Zeit unterbieten. „Ich bin sehr stolz auf Cincinnati“, sagte sie bei der Siegerehrung. „Ich kenne ihn noch gar nicht so lange, habe ihn eigentlich nur von David Will ausgeliehen“, gab sie zu. Die frischgebackene Mannschaftsweltmeisterin hatte wenige Stunden zuvor Cadoc v. Casall zum Titel bei den fünfjährigen Springpferden geritten.
Ebenfalls den Einzug ins Stechen schafften außerdem Moh v. Million Dollar-Cascavelle (Dirk Schröder), Stamm 238, und Frank Wagner. Das Paar wurde Siebter vor Unico To v. United Way-Contendro I, Stamm 890, (Klaus Knickrehm) und Tobias Thoenes auf Platz acht. Katharina von Essen und Crime is Blue v. Crime is Blue-Chacco-Blue (Sascha Piotrowski) wurden Zehnte, die mit einem Zeitfehler nur knapp das Stechen verpassten.
Foto: Eva Kristin Struve