Wenn Sportlichkeit, Leistungsbereitschaft und Vermögen aufeinandertreffen, dann fällt sein Name immer häufiger: Keaton HV. Der Sohn des Kannan-Contendro I hat sich in den vergangenen Monaten mit Arne van Heel (NED) auf internationales Niveau hinaufgearbeitet.
Zur Welt gekommen ist der Hengst im Jahr 2016 bei Rudolf Schmitt aus Wesselburen. Verankert ist seine Genetik im erfolgreichen Stamm 4847. Als Prämienhengst verließ der Braune seine Körung, seinen Sporttest schloss er als einer der Besten mit einer springbetonten Endnote von 9,06 ab. Mit Rolf-Göran Bengtsson (SWE) sammelte Keaton seine ersten internationalen Erfolge bis 1,45 Meter, bevor vor rund einem Jahr Arne van Heel seinen Beritt übernahm.
Seitdem sind die beiden zu einem echten Traumpaar zusammengewachsen. Beim Deutschen Springderby in Hamburg in diesem Frühling machten sie mit ihrem fünften Platz im Championat erstmals international auf sich aufmerksam. Es folgte der fünfte Platz in der Gesamtwertung bei den niederländischen Meisterschaften in Deurne und damit die erste Platzierung über 1,60 Meter. Auch dem niederländischen Bundestrainers Wout-Jan van der Schans entging diese Konstanz in den Leistungen nicht und so wurden Arne van Heel und Keaton nun schon mehrfach für Einsätze bei Nationenpreisen nominiert. Der dritte Platz im Grand Prix of Šamorín Mitte Juli über 1,55 Meter unterstreicht eindrucksvoll die herausragende Form des Paares.
Doch nicht nur im Parcours setzt Keaton Akzente. Auch züchterisch erfreut er sich wachsender Beliebtheit. Sein gekörter Sohn Kantato (MV. Casall) ist fünfjährig und zum Bundeschampionat qualifiziert – übrigens sitzt in seinem Sattel ebenfalls Arne van Heel.
Foto: Janne Bugtrup