Holsteiner Verband
Holsteiner - Charakter, Charisma, Klasse

Sonderregelungen 2016

Sonderregelungen / Besondere Bestimmungen

Bedingungen zum Zuchteinsatz von Casall

Zugelassen sind alle in das Zuchtbuch I für Stuten des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e. V. eingetragenen Zuchtstuten, die im Eigentum von Mitgliedern des Verbandes der Züchter des Holsteiner Pferdes e. V. stehen!

Davon ausgeschlossen sind die in das Zuchtbuch II und in das Vorbuch bzw. Vorbuch II eingetragenen Stuten.

Für Casall wird ein Deckgeld in Höhe von 1.000,– Euro + MwSt. erhoben. Wird die Stute bis 15.09.2016 von keinem weiteren Verbandshengst nachbedeckt oder bis zu diesem Datum kein Attest, das die Nichtträchtigkeit der Stute nachweist, bei der Geschäftsstelle der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH in Elmshorn eingereicht, so werden weitere 500,– Euro + MwSt. in Rechnung gestellt.

Bei Casall wird bei der Geburt eines lebendigen Fohlens eine Nachzahlung (Fohlengeld) in Höhe von 1.000,– Euro + MwSt. erhoben.

Der Züchter hat, im Falle eines Verkaufes der Stute, dem Verband dieses, unter Benennung des Käufers, mitzuteilen. Fohlen, die aus einer Casall-Besamung geboren werden, müssen grundsätzlich im Interesse der geschlossenen Fortentwicklung der Holsteiner Zucht, insbesondere ihrer originären Erfassung in den zur Dokumentation der Leistungen in der Zucht und im Sport geführten Register, beim Verband der Züchter des Holsteiner Pferdes e. V. eingetragen und gebrannt werden.

Ein vertragswidriger Verstoß gegen dieses Erfordernis würde der HolsteinerZucht einen wirtschaftlichen und ideellen Schaden zufügen und wird daher durch eine Vertragsstrafe sanktioniert: Sofern und sobald ein Züchter ein solches Fohlen bei einem anderen Zuchtverband registrieren und brennen lässt, kann die Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH, Elmshorn vom Züchter eine pauschalisierte Vertragsstrafein dreifacher Höhe des Besamungsentgeldes verlangen. Die Vertragsstrafe ist mit der Verwirklichung ihrer Voraussetzungen sofort zur Zahlungfällig. Diese Verantwortlichkeit bzw. Haftung verbleibt auch im Falle eines Verkaufes der Stute beim Züchter.

Casall steht nur mit besonderer schriftlicher Genehmigung für das Embryotransferprogramm zur Verfügung. Im Falle, dass die Stute mit Gefriersperma besamt werden soll, kommen nur Stuten infrage, die vom Stationstierarzt als geschlechts gesund und mit ausreichend positiver Trächtigkeitsprognose akzeptiert werden. Hohes Alter, akute und chronische Erkrankungen des Geschlechtsapparates, wiederholte Güstzeiten etc. können zu einer Ablehnung der Pauschale führen. Eine derartige Ablehnung ist vom Stationstierarzt nachvollziehbar zu begründen und mit dem Tierbesitzer eingehendzu erörtern. Besteht der Tierbesitzer trotz deutlich fraglicher oder schlechter Trächtigkeitsprognose auf eine TG-Besamung, ist „Einzelabrechnung“ anzuwenden und auf ein erhöhtes Kostenrisiko hinzuweisen. Eine Trächtigkeitsgarantie wird, wie auch in der Frischbesamung,nicht gewährleistet.

Bedingungen zum Zuchteinsatz von Diarado

Für Diarado wird bei der Frischspermabesamung auf der Station Hoffeld(Groß Buchwald) ein Deckgeld in Höhe von 1.000,- Euro + MwSt. erhoben. Bei einer TG-Besamung wird bei Besamung 300,- Euro +MwSt berechnet. Wird die Stute bis 15.09.2016 von keinem weiteren Verbandshengst nachbedeckt oder bis zu diesem Datum kein Attest,das die Nichtträchtigkeit der Stute nachweist, bei der Geschäftsstellein Elmshorn eingereicht, so werden weitere 700,- Euro + MwSt. in Rechnung gestellt. Eine Trächtigkeitsgarantie wird, wie auch in der Frischbesamung, nicht gewährleistet.

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